Das Finale: Sonntag gegen St. Pauli

Mit dem Auswärtssieg in München hat sich der VfL eine gute Ausgangssituation für das Finale der Saison 2016/17 geschaffen. Tabellerisch wäre noch Platz 6 drin, auch wenn wir das nicht ganz in der eigenen Hand haben. In der leider noch wichtigeren TV-Gelder-Tabelle könnten wir einen guten Sprung zu großen Reichtum machen, sind da aber von weiteren Partien abhängig (Optimum: Wir gewinnen, Fürth, Kaiserlautern und 1860 München verlieren). Weiteres Geld, Gold und Geschmeide ist nahe, wenn Stuttgart aufsteigt (Terodde-Transfer) und wenn unser Leon Gelsenkirchen verlässt.

Wir möchten uns bei unseren Mitgliedern, aber auch unseren „Tagesgästen“ bedanken. Für euer Kommen, eure Treue, euer Durchhaltevermögen, eure Leidenschaft, für viele blöde Sprüche, die uns Niederlagen leichter machen, für eine wundervolle 10-Jahres-Feier, für die große Beteiligung beim „Heimspiel“ bei Union. Schön, dass ihr alle da seid und dass wir es schaffen, so einen tollen Fanclub als offene Anlaufstätte nicht nur am Leben zu erhalten, sondern sogar größer werden zu lassen. Über 80 Mitglieder sind ein Brett für einen VfL-Fanclub in der Diaspora! Unser Dank geht auch in dieser Saison natürlich an unsere Wirtin Angie und das Team aus dem Junction Café.

Nun aber zum Schluss: Sonntag gegen St. Pauli

Vorab: Da viele uns von am Sonntag in Bochum sein werden: Das Spiel wird natürlich im Junction Café gezeigt. Am letzten Spieltag geht es nun gegen den FC St. Pauli vor vermutlich ausverkauftem Haus darum, ob der VfL die Saison gut oder nur okay abschließen wird.

Das neue Bilder-Preisrätsel

Anstelle historischer Bezüge zum Duell mit dem Gegner haben wir für diesen Newsletter ein kleines Preisspiel. In der Zukunft wollen wir dies gelegentlich wiederholen. Wer das in dem Bild dargestellte Ereignis als erster errät (und zwar: Datum, Ereignis und Nennung der Person, die in diesem Zusammenhang zweimal „wirksam“ war), bekommt beim nächsten Spiel im Junction Café ein Fiege (oder ein nicht alkolisches Alternativgetränk) ausgegeben. Wer zudem sagen kann, welcher Bezug des quasi Endpunktes dieses Ereignisses zu einem Gründungsmitglied der Bochumer Botschaft besteht, bekommt noch eins. Antworten an info@bochumer-botschaft.de. Teilnahmeberechtigt sind Fanclubmitglieder mit Ausnahme des Vorstands.

Sonntag, 21.05.2017, 15:30 Uhr, VfL Bochum – FC St. Pauli, Ruhrstadion & Junction Café

Sonntag: Fünfzehndreißig gegen Achtzehnsechzig

Will man etwas Positives aus dem 1:1 gegen Bielefeld ziehen, dann dies. Erstens, Felix Bastians kann alles, sogar Linksaußen. Zweitens: Zwei Spieltage vor Schluss steht fest, dass der VfL auch in der kommenden Saison in der Zweiten Bundesliga spielen wird. Nun geht es am vorletzten Spieltag nach München zu den Sechz´gern. Mit drei Punkten Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz haben die – wie auch zuvor Bielefeld – das Messer am Hals. Es bliebt zu hoffen, dass unsere Jungs noch nicht gedanklich im Sommerurlaub sind. Dass sich viele Leistungsträger mit Angeboten anderer Vereine beschäftigten, dürfte nach dieser Saison weniger der Fall sein.

Bitte beachtet die übliche spätere Anstoßzeit  an den letzten beiden Spieltagen.

Sonntag, 14.5.2017: TSV 1860 München – VfL Bochum, Junction Café

Wir sahen Seuchen, erlebten Kriege, doch das Schlimmste auf der Welt: Sonntag gegen Bielefeld.

ja, Meinlieberherrgesangsverein, war das ein Spiel. Wärr dn 4:2-Siesch dös VfL gäschen Dünomö Dresdn nisch gsehen had, had die Säsong nisch gsehen. Ein Spiel der Gegensätze, Dr. Jekyll und Mr. Hyde, erst Große Depression, dann Wirtschaftswunder. War die erste Halbzeit irgendwo zwischen abmahnungsrelevanter Arbeitsverweigerung und ängstlicher Lethargie angesiedelt, hat der VfL in der zweiten Hälfte aufgedreht. Vier Tore einer Halbzeit. Eisfeld. Stiepermann!!!! Losilla. Saglam. Yeah, die Botschaft brannte! Und so haben unsere blauweissen Ghostbusters das böse Abstiegsgespenst verscheucht und stehen drei Spieltage vor Schluss auf Platz 8.

Doch das Gespenst, das olle Mistvieh, macht sich um so mehr breit auf dem ostwestfälischen Acker und will Arminia Bielefeld in die Niederungen der Liga 3 ziehen. Schade wäre es irgendwie schon. Es wäre wieder ein NRW-Duell weniger und bei aller Rivalität gegen die „Bauern“ auch schade, wenn es Bielefeld wirklich nicht mehr gibt. Doch der letzte Heimsieg gegen die Ostwestfalen ist schon knapp sieben Jahre her, es wird mal also wieder Zeit und zu verschenken haben wir auch im Spiel gegen Armenien Bitterfeld nix.

Es ist im Übrigen das letzte Spiel in dieser Spielrunde zur beknackten Anstoßzeit. Die Spieltage 33 und 34 sind Sonntags, 15.30 Uhr.

Sonntag, 07.05.2017, 13:30 Uhr, VfL Bochum – Armenien Bitterfeld, Junction Café

Licht am Fahrrad, Licht am Fahrrad, DÜ-NÄ-MÖ!

Hinten hui, vorne pfui. Auch beim Spiel in Braunschweig offenbarten die Bochumer erneut eklatante Schwächen in der Offensive. Bis zum Strafraum wird gefällig kombiniert, der letzte oder vorletzte Pass misslingt jedoch meistens. Aktuell hat der VfL erst 10 Tore in der Rückrunde erzielt, in den letzten 5 Spielen sogar nur eins.

Durch die Niederlage vom Wochenende ist der Relegationsplatz nur noch 4 Punkte entfernt. Gegen Dynamo Dresden müssen am Freitag Abend unbedingt 3 Punkte her, um nicht in größere Abstiegssorgen zu verfallen. Schnupperten die Elbstädter bis vor wenigen Wochen noch am Bundesliga-Relegationsplatz, so ist die Saison mittlerweile nach nur 5 Punkten aus den letzten 5 Spielen mehr oder minder gelaufen.

Freitag, 28.04.2017, 18:30 Uhr, VfL Bochum – Dynamo Dresden, Junction Café

Sonntag gegen 1-Tracht Braun? Schweig!

Und nun schon das vierte Mal in Folge hat der VfL zu Null gespielt. Und das ist verdammt viel wert vor dem Hintergrund des bisherigen Saisonverlaufes, in dem es in Umkehrung des Prinzips von DHL-Paketboten hieß: Mindestens einmal klingelt´s hinten immer. Aber vorne? Ach vorne. Beim letzten Spiel ist gegen Fürth immerhin durch den Rückkehrer Thomas Eisfeld auch ein Törchen gelungen und der VfL konnte so wieder die obere Tabellenhälfte erklimmen. 

Nun geht es am Sonntag nach Braunschweig, die etwas komfortabler in der oberen Tabellenhälfte positioniert sind und noch um den Aufstieg mitspielen. Beim VfL lichtet sich langsam aber sicher das Lazarett, so dass Trainer Verbeek wieder mehr Optionen zur Verfügung stehen. Als Bochumer Botschaft stehen wir vor dem Dilemma: Gegen Braunschweig gewinnen und damit Union Berlin unterstützen? Das wollen wir eigentlich nicht, denn ein Aufstieg der „Eisernen“ nähme uns das „Heimspiel“. Den VfL wird das aber nicht kümmern. Zu Recht. Soll Braunschweig halt gegen andere gewinnen. 

Ostersonntag 3 Punkte im Nest?

Wieder einmal stand die Null. Wieder einmal leider auf beiden Seiten 🙁 Hätten Wurtz oder Quaschner… ach lassen wir das lieber. Durch das fünfte Unentschieden in Folge hat sich der Abstand auf die Abstiegsränge von 8 auf 4 Punkte halbiert. Umso wichtiger wird am Ostersonntag das Heimspiel gegen Greuther Fürth, bedenkt man, dass danach die schwere Auswärtspartie bei Eintracht Braunschweig ansteht.

Das Paradoxe an der momentanen Tabellensituation ist, dass der VfL auch nur 2 Punkte vom 7. Tabellenplatz entfernt ist, den aktuell der 1. FC Heidenheim belegt. Mehr als die Hälfte der Liga befindet sich im Abstiegskampf. Erfreuliche Nachrichten gibt es zurzeit aus dem Lazarett. In Heidenheim hat Thomas Eisfeld nach monatelanger Zwangspause sein Comeback gefeiert. Gut möglich, dass er gegen Fürth wieder als Joker von der Bank eingesetzt wird.

 

Samstag im Heim der Heiden

Die neue 5-3-2 Aufstellung des VfL haben wir nun in der „englischen Woche“ zweimal erleben können. Das Ergebnis: hinten stand zweimal hintereinander die „Null“, das gab es in dieser Saison noch nie. Doch leider stand auch vorne stets die „Null“. Nur noch sechs Punkte sind es auf die Abstiegsränge, auf die Aufstiegsplätze ist der Abstand dreimal so groß. Am Samstag muss der VfL nun nach Heidenheim. In der Hinrunde konnte der VfL die Ostwürttemberger mit 2:1 besiegen, mit einem weiteren Sieg könnten wir den aktuellen Siebten in der Tabelle überholen und hätten damit zumindest wieder etwas „Luft“ nach unten. Allerdings, obacht, der 1. FC Heidenheim hat seit sieben Spielen keinen Dreier mehr geholt. Und wenn der VfL eines kann, dann Negativserien der Gegner beenden.

Mittwoch gegen K’lautern

Das war ernüchternd. Ein 0:0 beim Sandhaufen, dass leistungsgerecht den aktuellen Tabellenstand der beiden Mannschaften widerspiegelt. Ein Fazit, das kein VfL-Fan gerne liest, welches aber leider den aktuellen Begebenheiten zu 100% entspricht. Standen die Bochumer defensiv sehr gut, so war das Offensivspiel wenig bis gar nicht vorhanden. Zumindest tabellarisch lässt sich mit dem gewonnenen Auswärtszähler einigermaßen leben, beträgt der Abstand auf den Relegationsplatz weiterhin komfortable 7 Punkte. 

Zur arbeitnehmer-unfreundlichen Anstoßzeit von 17:30 Uhr, trifft der VfL bereits am Mittwoch auf den 1. FC Kaiserslautern. Gegen die Mannschaft von Co-Trainer „Funny“ Heinemann, wird Antony Losilla in die Startelf zurückkehren, sodass Kollege Canouse wohl wieder auf der Bank Platz nehmen wird. Unklar ist aktuell, ob Gertjan Verbeek wieder zur Viererkette zurückkehren wird. Wäre dies der Fall, würde Nico Rieble als Linksverteidiger in die Startelf rutschen.

Mittwoch, 05.04.2017, 17:30 Uhr, VfL Bochum – 1. FC Kaiserslautern, Junction Café

Samstag – Sonne – Sandhaufen

Was macht man am ersten sonnigen und warmen Samstag Mittag des Jahres in Berlin? Richtig: VfL schauen. Denn es steht das Auswärtsspiel des Jahres an. Im Fußballtempel Hardtwaldstadion trifft unser VfL auf den örtlichen Sandhaufen. Nach der Auswärtsniederlage in Dresden wollen die Kicker von Coach Kenan Kocak „eine Schippe drauf legen“ und mit dem akkustischen Rückenwind eines frenetischen Publikums weitere 3 Punkte für den Klassenerhalt einfahren.

Beim VfL kehrt Peniel Mlapa nach abgesessener Gelbsperre ins Angriffzentrum zurück. Leider fehlen wird Mittelfeldstratege Antony Losilla, der durch Russell Canouse ersetzt werden dürfte. Gut möglich, dass die Bochumer mit einer Dreierkette agieren werden. Bei dieser Variante würde Nico Rieble auf die Bank rutschen und Dominik Wydra mit Canouse die Doppel-Sechs bilden.

Sonntag gegen Lila-Weiß

Was war das für ein großartiges Spiel in Stuttgart. Die ersten dreißig Minuten waren wohl mit das Beste, das man vom VfL in dieser Saison gesehen hat. Hochverdient somit die Führung zur Pause. Leider fing sich der VfL in einer fünfminütigen Unterzahl das 1:1, verteidigte danach aber mit viel Kampf und einem aufopferungsvollen Tim Hoogland den Punkt beim Spitzenreiter. Respekt für diese starke Leistung!

Sonntag zu Hause gegen Aue

Am Wochenende steht für die Bochumer das wichtige Heimspiel gegen Aue an. Der direkte Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt kann mit einem Sieg auf 5 Punkte an den VfL heranrücken. Der VfL seinerseits, kann mit einem Erfolg den Abstand auf die Abstiegsränge wieder auf mehr als 10 Punkte anwachsen lassen. Definitiv fehlen wird dem frisch gewordenen Vater Gertjan Verbeek (Glückwunsch auch von uns!) definitiv Peniel Mlapa (5. Gelbe). Hinter dem Einsatz von Tim Hoogland steht aktuell noch ein Fragezeichen. Durchaus möglich, dass es nach seiner Verstauchung vom vergangenen Wochenende für Sonntag reichen wird.

Sonntag, 19.03.2017, 13:30 Uhr, VfL Bochum – Erzgebirge Aue, Junction Café