Montag-Flutlicht-Bielefeld*** Buch-Präsentation „Die Humboldts in Berlin“

Und täglich grüßt das Murmeltier. Hatten wir vor der Saison noch eine komfortable Situation mit 23 einsatzbereiten Feldspielern, so erinnert die Lage nach den ersten drei Spielen eklatant an die vergangene Spielzeit. Für das Spiel gegen Arminia Bielefeld am kommenden Montag, kann VfL-Trainer Attalan gerade einmal auf 16 Feldspieler zurückgreifen. Der Kader stellt sich somit fast von selbst auf. Unter der Woche hat sich Patrick Fabian (mal wieder) das Nasenbein gebrochen. Für ihn rückt Tim Hoogland vorraussichtlich von der rechten Verteidigerposition in die Mitte der Vierer-Abwehrkette. Doch wer verteidigt dann rechts? Stefano Celozzi und Jan Gyamerah sind aktuell beide verletzt. Eine (von vielen) Option(en) wäre, dass Maxi Leitsch in die Innenverteidigung rutscht und Tim Hoogland doch auf rechts bleibt.

Hier die aktuelle Lazarettbesetzung des VfL: Patrick Fabian, Dimitrios Diamantakos, Stefano Celozzi, Evangelos Pavlidis, Timo Perthel, Nico Rieble, Jan Gyamerah. Zudem haben Marco Stiepermann, Russell Canouse und Tom Weilandt den Verein mittlerweile verlassen. Eine sehr bittere Situation für die Blau-Weißen. Und dies ausgerechnet vor dem wichtigen Auswärtsspiel auf der Bielefelder Alm. Die Arminia ist mit zwei Siegen in die Saison gestartet und hat im DFB-Pokal nach starker Leistung in der Verlängerung gegen Fortuna Düsseldorf verloren. Kapitän Julian Börner hat direkt nach Abpfiff einen kleinen Gruß an den VfL gesandt:“ Wenn wir genauso auftreten, mit dieser Leidenschaft, dann hauen wir am Montag Bochum weg.“ Selbstzweifel sehen anders aus…

Buchpräsentation „Die Humboldts in Berlin“ mit Botschafts-Mitglied Peter Korneffel

Viele von Euch kennen unser Mitglied und Sprecher der Botschaft Peter „Peko“ Korneffel. Nach seinem Kultur- und Szeneführer über die „Biermanufakturen in Berlin“ (2015) hat er in diesem Jahr mit „Die Humboldts in Berlin“ sein zweites Buch veröffentlicht:

Kaum jemand hat die preußische Hauptstadt nach 1800 derart geprägt wie Alexander und Wilhelm von Humboldt. Die Berliner Brüder formten einen intellektuellen Kosmos, der den Ruf des „Athens an der Spree“ mit begründete. Alexander, der führende Naturforscher seiner Zeit, bereiste Amerika und Asien, lebte lange in Paris und kehrte dann in seine Heimatstadt zurück, wo er schnell zum Wissenschafts-Star avancierte. Wilhelm, Diplomat und Sprachforscher, reformierte das Bildungssystem und begründete die Berliner Universität. Trotz all ihrer Unterschiedlichkeit lebten die beiden in engster Verbundenheit. Der Humboldtexperte Peter Korneffel zeichnet auf dieser Spurensuche ein facettenreiches Porträt der beiden so ungleichen Brüder und des intellektuellen Berlins in einer Zeit des Umbruchs.“

Peko lädt alle Botschafter und/ oder Humboldt-Fans zur Buchpräsentation am Dienstag, 05. September 2017 um 20 Uhr in den Wasserturm Kreuzberg ein (Kopischstraße 7, 10965 Berlin-Kreuzberg (U6 Platz der Luftbrücke)). Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Mitglieder seinem Aufruf folgen und einen garantiert hochinteressanten Abend in Kreuzberg erleben.

Montag, 21.08.2017, 20:30 Uhr, Arminia Bielefeld – VfL Bochum, Junction Café

Sonntag Pokal in Nöttingen*** „Botschafts-Splitter“

Das war wieder nicht das Gelbe vom Ei. Zu groß war auch im Spiel beim MSV Duisburg der Leistungsunterschied zwischen beiden Halbzeiten. Die Zebras haben ihre Sache (im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten) sehr gut gemacht. Leider ist unserem VfL nach dem schnellen Ausgleich durch Bandowski kurz nach der Pause, ab dem gegnerischen 16er nicht mehr allzu viel eingefallen, um die Duisburger in Verlegenheit zu bringen.
So muss der erste Saisonsieg gegen einen Fünftligisten eingefahren werden. Wie im letzten Jahr treten die Bochumer beim Sieger des Baden-Pokals an. Diesen sicherte sich Regionalligaabsteiger FC Nöttingen u. a. durch einen 6:2 Halbfinalerfolg gegen Astoria Walldorf. Der ein oder andere mag sich noch an das jüngste Aufeinandertreffen der Walldorfer mit dem VfL erinnern…Für das Spiel im Karlsruher Wildparkstadion werden neben den Langzeitverletzten definitiv Stefano Celozzi und Dimitrios Diamantakos ausfallen. Vitaly Janelt und Selim Gündüz könnten es nach Teilnahme am Mannschaftstraining unter der Woche wieder in den 18er Kader schaffen. Im Tor wird voraussichtlich rotiert und hierdurch Felix Dornebusch zu seiner Pflichtspielpremiere für den VfL kommen.

„Botschafts-Splitter“

Der bislang teilweise auf Flickr dokumentierte Bestand der Fotos aus den bisherigen 11 Jahren der Bochumer Botschaft (eigene Veranstaltungen, Auswärtsfahrten etc.) wurde nun auf unseren Facebook-Account verschoben und das Flickr-Album gelöscht. Auf Facebook werdet Ihr auch in Zukunft neue Bilder finden
https://www.facebook.com/pg/BochumerBotschaft/photos/?ref=page_internal

Der im Mitgliedermagazin „Mein VfL“ erschienene Artikel über unseren Fanclub, kann ab sofort über unsere Homepage eingesehen werden:
http://www.bochumer-botschaft.com/?page_id=303092

Viele haben es geahnt, jetzt haben wir Gewissheit. Das Traumtor von Anthony Losilla gegen einen östlich von Bochum gelegenen Dorfklub hat es in die Auswahl zum „Tor des Monats“ der ARD-Sportschau geschafft. Unter folgendem Link darf fleißig abgestimmt werden J
http://www.sportschau.de/sendung/tdm/abstimmung/index.html

Der VfL Bochum hat die Mitgliederversammlung zur angedachten Ausgliederung der Profiabteilung fest terminiert. Diese findet am 07. Oktober 2017 in der Jahrhunderthalle statt. Mehr Infos dazu hier:
http://www.vfl-bochum.de/site/_home/aktuelles/17466_jhvam07.10.inderjahrhunderthallep.htm

Sonntag, 13.08.2017, 15:30 Uhr, FC Nöttingen – VfL Bochum, Junction Café

Samstag auswärts beim MSV

Ein (fast) ausverkauftes Haus, Euphorie im Umfeld und ein wichtiges Spiel. Sollte man noch den FC St. Pauli als Gegner ergänzen? Eigentlich hätten wir es besser wissen müssen. Doch wie das so ist in den irrationalen Gedankenspielen eines hoffnungslos verliebten Anhänger der Blau-Weißen: „diesmal wird alles anders“. Wurde es aber nicht…

Die 0:1 Niederlage gegen die Kiezkicker verpasst der in der Vorbereitung sehr guten Stimmung rund um den VfL einen herben Dämpfer. Erst nach der Herausnahme des mit seinen defensiven Aufgaben vollkommen überforderten Selim Gündüz und gleichzeitigen Umstellung von 3-5-2 auf 4-3-3 stabilisierte sich das Spiel des VfL. Man konnte froh sein, dass es zu diesem Zeitpunkt noch 0:0 stand, hatte Pauli doch einige sehr gute Abschlussmöglichkeiten. Was dann folgte, war die beste Phase des VfL. Zwischen Minute 46 und 60 hätte Thomas Eisfeld zwei Mal das 1. Tor schießen müssen. Durch einen sehr gut vorgetragenen Konter der Hamburger kassieren wir dann aber das 0:1 und werden im Anschluss gegen tief stehende Gegner leider nicht mehr wirklich gefährlich.

Um in den Medien den Ausdruck Fehlstart erst gar nicht aufkommen zu lassen, benötigt der VfL beim 1. Auswärtsspiel der Saison in Duisburg zwingend drei Punkte. Als Aufsteiger aus der 3. Liga schickt der MSV eine zweitligaunerfahrende Mannschaft ins Rennen. Alleine Stefano Celozzi hat mehr Einsätze im Unterhaus vorzuweisen als der komplette Kader der Zebras. Im Vergleich zum Pauli Spiel muss Coach Atalan mindestens 2 Spieler austauschen. Jan Gyamerah und Selim Gündüz fallen mit kleineren Blessuren für Samstag aus. Gyamerah dürfte positionsgetreu von Celozzi ersetzt werden, bei Gündüz gibt es je nach System mehrere Kandidaten für die Startelf.

Samstag, 05.08.2017, 13:00 Uhr, MSV Duisburg – VfL Bochum, Junction Café

Freitag 20.30 Uhr: Saisonauftakt gegen St. Pauli

Endlich ist es soweit. Der Rasen ist frisch gemäht, das Spielfeld abgekreidet und unser geliebtes Fiege-Pils ist gut gekühlt und zapfbereit in unserem Schmuckkästchen angekommen. Gesicherten Informationen zufolge auch im Junction Café J Vorbei die Zeiten von Confed-Cup, U21 EM, Wimbledon oder Tour de France. Freitag um 20:30 Uhr startet unser VfL in die neue Zweitligasaison. Die siebte. Und hoffentlich die letzte.

Selten in der jüngeren Vergangenheit ist man als VfL-Fan optimistischer und mit mehr Erwartungen in eine neue Saison gestartet. Die Leistungsträger der vergangenen Saison wurden gehalten, viele Langzeitverletzte sind zurückgekehrt und der Kader wurde mit Spielern wie Robbie Kruse oder Bruno Soares punktuell hochgradig verstärkt. Zudem wurde mit dem neuen Hauptsponsor trivago ein Neuling im Sportmarketing und dicker Fisch an Land gezogen. Alles in allem kann man sagen: beim VfL wird professionell gearbeitet.

Einziger Wermutstropfen in der Sommerpause war die Entlassung von Chefcoach Gertjan Verbeek. Der streitbare Niederländer ist zuletzt weniger an seinem Fußballsachverstand, sondern vielmehr an seinen menschlichen/kommunikativen Fähigkeiten gescheitert. Konnte man den Umgang mit der Presse als VfL-Fan immer etwas belächeln, so war der Graben zwischen Trainer und Mannschaft/Funktionsteam/Vorstand letztlich so groß, dass nur noch die Trennung blieb. Dass von den internen Differenzen wenig an die Öffentlichkeit drang spricht einmal mehr für die Arbeit der verantwortlichen Personen, allen voran Christian Hochstätter und Wilken Engelbracht.

An dieser Stelle könnte man noch etwas über den übermorgigen Gegner schreiben. Machen wir aber nicht. Wir wagen einen Vorausblick. Vermutlich wird es in dieser Saison so einfach wie auf Jahre hinweg nicht sein, den Aufstieg zu schaffen. Mit Ingolstadt und Darmstadt sind zwei Teams auf „halbwegs Augenhöhe“ runtergekommen und mit Stuttgart und Hannover haben zwei Schwergewichte die 2. Liga verlassen. Die Münchner Löwen, in 2016 noch mit dem viergrößten Etat der Liga ausgestattet, haben es endgültig geschafft sich selbst zu demontieren. Was das bedeutet? Ganz einfach: Dieses Jahr geht es für uns hoch!

7 lange Jahre des (größtenteils) Leidens werden sich in dieser Saison in Wohlgefallen auflösen. „Chaftar? (S)chaffternicht. Das war eine Schanke, halb Schuss, halb Flanke. Was bringt er denn jetzt den Tschwielong?“ Sätze wie diese: Vergangenheit! Jetzt heißt es: „Den Riemann kann der Löw doch gar nicht mehr übersehen.“ Oder: „Leck mich fett. 7:1 gegen Nürnberg.“

Und jetzt das Beste: Den Anfang dieser (historischen) Saison könnt ihr live und in Farbe zusammen mit Gleichgesinnten im Junction Café erleben. Also den roten Stift raus und dick im Kalender einkreisen:

Freitag, 28.07.2016, 20:30 Uhr VfL Bochum – FC St. Pauli, Junction Café,  (Pflichttermin!)

Das Finale: Sonntag gegen St. Pauli

Mit dem Auswärtssieg in München hat sich der VfL eine gute Ausgangssituation für das Finale der Saison 2016/17 geschaffen. Tabellerisch wäre noch Platz 6 drin, auch wenn wir das nicht ganz in der eigenen Hand haben. In der leider noch wichtigeren TV-Gelder-Tabelle könnten wir einen guten Sprung zu großen Reichtum machen, sind da aber von weiteren Partien abhängig (Optimum: Wir gewinnen, Fürth, Kaiserlautern und 1860 München verlieren). Weiteres Geld, Gold und Geschmeide ist nahe, wenn Stuttgart aufsteigt (Terodde-Transfer) und wenn unser Leon Gelsenkirchen verlässt.

Wir möchten uns bei unseren Mitgliedern, aber auch unseren „Tagesgästen“ bedanken. Für euer Kommen, eure Treue, euer Durchhaltevermögen, eure Leidenschaft, für viele blöde Sprüche, die uns Niederlagen leichter machen, für eine wundervolle 10-Jahres-Feier, für die große Beteiligung beim „Heimspiel“ bei Union. Schön, dass ihr alle da seid und dass wir es schaffen, so einen tollen Fanclub als offene Anlaufstätte nicht nur am Leben zu erhalten, sondern sogar größer werden zu lassen. Über 80 Mitglieder sind ein Brett für einen VfL-Fanclub in der Diaspora! Unser Dank geht auch in dieser Saison natürlich an unsere Wirtin Angie und das Team aus dem Junction Café.

Nun aber zum Schluss: Sonntag gegen St. Pauli

Vorab: Da viele uns von am Sonntag in Bochum sein werden: Das Spiel wird natürlich im Junction Café gezeigt. Am letzten Spieltag geht es nun gegen den FC St. Pauli vor vermutlich ausverkauftem Haus darum, ob der VfL die Saison gut oder nur okay abschließen wird.

Das neue Bilder-Preisrätsel

Anstelle historischer Bezüge zum Duell mit dem Gegner haben wir für diesen Newsletter ein kleines Preisspiel. In der Zukunft wollen wir dies gelegentlich wiederholen. Wer das in dem Bild dargestellte Ereignis als erster errät (und zwar: Datum, Ereignis und Nennung der Person, die in diesem Zusammenhang zweimal „wirksam“ war), bekommt beim nächsten Spiel im Junction Café ein Fiege (oder ein nicht alkolisches Alternativgetränk) ausgegeben. Wer zudem sagen kann, welcher Bezug des quasi Endpunktes dieses Ereignisses zu einem Gründungsmitglied der Bochumer Botschaft besteht, bekommt noch eins. Antworten an info@bochumer-botschaft.de. Teilnahmeberechtigt sind Fanclubmitglieder mit Ausnahme des Vorstands.

Sonntag, 21.05.2017, 15:30 Uhr, VfL Bochum – FC St. Pauli, Ruhrstadion & Junction Café

Sonntag: Fünfzehndreißig gegen Achtzehnsechzig

Will man etwas Positives aus dem 1:1 gegen Bielefeld ziehen, dann dies. Erstens, Felix Bastians kann alles, sogar Linksaußen. Zweitens: Zwei Spieltage vor Schluss steht fest, dass der VfL auch in der kommenden Saison in der Zweiten Bundesliga spielen wird. Nun geht es am vorletzten Spieltag nach München zu den Sechz´gern. Mit drei Punkten Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz haben die – wie auch zuvor Bielefeld – das Messer am Hals. Es bliebt zu hoffen, dass unsere Jungs noch nicht gedanklich im Sommerurlaub sind. Dass sich viele Leistungsträger mit Angeboten anderer Vereine beschäftigten, dürfte nach dieser Saison weniger der Fall sein.

Bitte beachtet die übliche spätere Anstoßzeit  an den letzten beiden Spieltagen.

Sonntag, 14.5.2017: TSV 1860 München – VfL Bochum, Junction Café

Wir sahen Seuchen, erlebten Kriege, doch das Schlimmste auf der Welt: Sonntag gegen Bielefeld.

ja, Meinlieberherrgesangsverein, war das ein Spiel. Wärr dn 4:2-Siesch dös VfL gäschen Dünomö Dresdn nisch gsehen had, had die Säsong nisch gsehen. Ein Spiel der Gegensätze, Dr. Jekyll und Mr. Hyde, erst Große Depression, dann Wirtschaftswunder. War die erste Halbzeit irgendwo zwischen abmahnungsrelevanter Arbeitsverweigerung und ängstlicher Lethargie angesiedelt, hat der VfL in der zweiten Hälfte aufgedreht. Vier Tore einer Halbzeit. Eisfeld. Stiepermann!!!! Losilla. Saglam. Yeah, die Botschaft brannte! Und so haben unsere blauweissen Ghostbusters das böse Abstiegsgespenst verscheucht und stehen drei Spieltage vor Schluss auf Platz 8.

Doch das Gespenst, das olle Mistvieh, macht sich um so mehr breit auf dem ostwestfälischen Acker und will Arminia Bielefeld in die Niederungen der Liga 3 ziehen. Schade wäre es irgendwie schon. Es wäre wieder ein NRW-Duell weniger und bei aller Rivalität gegen die „Bauern“ auch schade, wenn es Bielefeld wirklich nicht mehr gibt. Doch der letzte Heimsieg gegen die Ostwestfalen ist schon knapp sieben Jahre her, es wird mal also wieder Zeit und zu verschenken haben wir auch im Spiel gegen Armenien Bitterfeld nix.

Es ist im Übrigen das letzte Spiel in dieser Spielrunde zur beknackten Anstoßzeit. Die Spieltage 33 und 34 sind Sonntags, 15.30 Uhr.

Sonntag, 07.05.2017, 13:30 Uhr, VfL Bochum – Armenien Bitterfeld, Junction Café

Licht am Fahrrad, Licht am Fahrrad, DÜ-NÄ-MÖ!

Hinten hui, vorne pfui. Auch beim Spiel in Braunschweig offenbarten die Bochumer erneut eklatante Schwächen in der Offensive. Bis zum Strafraum wird gefällig kombiniert, der letzte oder vorletzte Pass misslingt jedoch meistens. Aktuell hat der VfL erst 10 Tore in der Rückrunde erzielt, in den letzten 5 Spielen sogar nur eins.

Durch die Niederlage vom Wochenende ist der Relegationsplatz nur noch 4 Punkte entfernt. Gegen Dynamo Dresden müssen am Freitag Abend unbedingt 3 Punkte her, um nicht in größere Abstiegssorgen zu verfallen. Schnupperten die Elbstädter bis vor wenigen Wochen noch am Bundesliga-Relegationsplatz, so ist die Saison mittlerweile nach nur 5 Punkten aus den letzten 5 Spielen mehr oder minder gelaufen.

Freitag, 28.04.2017, 18:30 Uhr, VfL Bochum – Dynamo Dresden, Junction Café

Sonntag gegen 1-Tracht Braun? Schweig!

Und nun schon das vierte Mal in Folge hat der VfL zu Null gespielt. Und das ist verdammt viel wert vor dem Hintergrund des bisherigen Saisonverlaufes, in dem es in Umkehrung des Prinzips von DHL-Paketboten hieß: Mindestens einmal klingelt´s hinten immer. Aber vorne? Ach vorne. Beim letzten Spiel ist gegen Fürth immerhin durch den Rückkehrer Thomas Eisfeld auch ein Törchen gelungen und der VfL konnte so wieder die obere Tabellenhälfte erklimmen. 

Nun geht es am Sonntag nach Braunschweig, die etwas komfortabler in der oberen Tabellenhälfte positioniert sind und noch um den Aufstieg mitspielen. Beim VfL lichtet sich langsam aber sicher das Lazarett, so dass Trainer Verbeek wieder mehr Optionen zur Verfügung stehen. Als Bochumer Botschaft stehen wir vor dem Dilemma: Gegen Braunschweig gewinnen und damit Union Berlin unterstützen? Das wollen wir eigentlich nicht, denn ein Aufstieg der „Eisernen“ nähme uns das „Heimspiel“. Den VfL wird das aber nicht kümmern. Zu Recht. Soll Braunschweig halt gegen andere gewinnen. 

Ostersonntag 3 Punkte im Nest?

Wieder einmal stand die Null. Wieder einmal leider auf beiden Seiten 🙁 Hätten Wurtz oder Quaschner… ach lassen wir das lieber. Durch das fünfte Unentschieden in Folge hat sich der Abstand auf die Abstiegsränge von 8 auf 4 Punkte halbiert. Umso wichtiger wird am Ostersonntag das Heimspiel gegen Greuther Fürth, bedenkt man, dass danach die schwere Auswärtspartie bei Eintracht Braunschweig ansteht.

Das Paradoxe an der momentanen Tabellensituation ist, dass der VfL auch nur 2 Punkte vom 7. Tabellenplatz entfernt ist, den aktuell der 1. FC Heidenheim belegt. Mehr als die Hälfte der Liga befindet sich im Abstiegskampf. Erfreuliche Nachrichten gibt es zurzeit aus dem Lazarett. In Heidenheim hat Thomas Eisfeld nach monatelanger Zwangspause sein Comeback gefeiert. Gut möglich, dass er gegen Fürth wieder als Joker von der Bank eingesetzt wird.